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"Die Sekretärin meines Zahnarztes rief mich an um den Termin, den ich am Nachmittag gehabt hätte, zu stornieren. Der Arzt sei ins Krankenhaus eingewiesen worden, um eine heftige Virus - Infektion zu kurieren. Zufälligerweise kenne ich einen Mitarbeiter der hiesigen Klinik. Der gab mir den wahren Grund seiner Einliefe-rung an: Anscheinend traute der Zahnarzt keinem andern zu , an seinen Zähnen herumzubasteln. So kam es, dass er sich mit einer Spritze gefüllt mit Epinefrin in das Badezimmer seiner Praxis zurückzog **. Wenn das Mittel in den Bereich des kranken Zahns gespritzt wird, verhindert es zu starke Blutungen während der Behandlung. Das Epinefrine sollte sich als sein 2. Fehler herausstellen. Vor dem Spritzen bereitete er die nachfolgende Ei-gen-Behandlung vor, indem er die betroffene Stelle im Mund mit saugfähiger Gaze auskleidete. Die Gaze war sein dritter Fehler. Der Theorie meines Informanten zufolge, spritzte der Zahnarzt das Mittel direkt in seinen Gaumen. Dabei ge-riet ein grosse Menge der Flüssigkeit in die Blutbahn und schnitten die Blutzufuhr zum Kopf ab. Dies führte sofort zur Bewusstlosigkeit . Bei seinem unsanften Sturz verfing sich die Gaze in seiner Luftröhre und schnitt ihm auch noch die restliche Luftzufuhr ab. Als seine Mitarbeiter realisierten, dass etwas nicht in Ordnung war, lag er schon über 15 Minuten auf dem Boden. Er verstarb am Tag darauf. **Wenn ein Zahnarzt sich schon selbst behandelt, wieso tut er dies im Badezimmer und nicht in der Praxis, wo er die nötigen Instrumente zur Verfügung hat. |
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