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Bei der Explosion eines Artilleriegeschosses auf einem häuslichen Herd in der russischen Exklave Kaliningrad (früher Königsberg) sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein Mann hatte die Granate aus dem Zweiten Weltkrieg auf einem Feld gefunden und zum Trocknen des Pulvers auf den Herd gelegt, berichtete die Agentur Interfax.
Durch die Explosion der Granate wurden der Mann und seine Frau auf der Stelle getötet, eine Besucherin erlitt schwere Verbrennungen.
In einem Fischteich in Reinsberg (Bezirk Scheibbs) ist ein 43-jähriger Mann aus Purgstall ertrunken. Der mutmaßlich Alkoholisierte hatte das Gleichgewicht verloren, als er eine mit "G'spritztem" (Wein mit Sodawasser) gefüllte Flasche aus dem Wasser holen wollte, berichtete die NÖ Sicherheitsdirektion. Er stürzte kopfüber in den Teich. Das Opfer und ein Freund hatten den Erhebungen zufolge bereits am Nachmittag dem Alkohol zugesprochen.
Der 43-Jährige ging nach dem Sturz in den Teich sofort unter. Dem anderen Mann gelang es aufgrund seiner Trunkenheit nicht, seinen Freund zu bergen. Das Opfer wurde schließlich erst aus dem Wasser gezogen, als mehr als eine Stunde später zufällig drei Spaziergänger vorbei kamen. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod des 43-Jährigen fest stellen.
Weil ihr Mann nach einem feucht-fröhlichen Abend vom Dach fiel und dabei getötet wurde, hat eine Frau in der lothringischen Stadt Nancy (Ostfrankreich) die Feuerwehr verklagt. Wie ein Gerichtssprecher mitteilte, verlangt die Witwe Schadensersatz in Höhe von umgerechnet rund 660.000 Mark. Der Mann war im August 1996 nach einem Abendessen mit Freunden reichlich betrunken auf das Dach seines Hauses gestiegen, um dort zu schlafen. Seine Frau alarmierte die Feuerwehr, die sich weigerte, den Schläfer vom Dach zu holen und auf die Zuständigkeit der Polizei verwies. Diese ordnete schließlich einen Einsatz der Feuerwehr an. Doch noch vor derem Eintreffen rutschte der Mann aus und stürzte acht Meter in die Tiefe. Er war auf der Stelle tot. Gut, dass die Feuerwehr dieses Frühableben nicht verhindert hat.
Ein deutscher Skifahrer ist in Österreich von einer Lawine getötet worden. Er hatte in der Nähe einer Lawinenwarntafel(!!) die gesicherte Piste verlassen. Der 41-jährige Mann aus Trochtelfingen (Baden-Württemberg) und zwei weitere Skifahrer seien am Vortag in Serfaus bei Landeck (Tirol) von einem 200 Meter breiten Schneebrett erfasst worden, berichtete die Polizei am Mittwoch.
Während sich die beiden Begleiter selbst aus den Schneemassen befreien konnten, wurde der Mann nach einer Stunde von Suchmannschaften schwer verletzt geborgen. Er starb wenig später im Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei verfügten die drei Skifahrer über keinerlei alpine Erfahrung. Sie trugen zudem keine Lawinenpiepsgeräte.
Auf der Suche nach Essensresten ist im niederbayerischen Bogen ein Mann in einer Abfalltonne ums Leben gekommen. Der 28-Jährige war am frühen Morgen des 19.1.2001 im Müllbehälter eines Supermarktes stecken geblieben und hatte sich dann in der engen Tonne nicht mehr bewegen können, erklärte Polizeisprecher Klaus Pickel. Vermutlich war der Mann daraufhin an einem Hirnödem - der Ansammlung von Wasser im Gehirn - gestorben.
Einige Stunden später hatte der Leiter des Lebensmittelgeschäfts die kopfüber in der Tonne steckende Leiche entdeckt. Bis nach Mitternacht hatte sich der arbeitslose Mann in einer Kneipe aufgehalten. Ob er möglicherweise in alkoholisiertem Zustand auf der Suche nach abgelaufenen Wurstwaren war, konnte zunächst nicht geklärt werden.
Und wieder ein Fall, wo der Betreffende auch überlebt hat und deswegen leider keinen Anspruch auf den Darwin-Award hat. Trotzdem gehört so viel Blödheit einfach aufgezeigt:
Beim Versuch, einen Fasan von einer Hochspannungsleitung zu schießen, hat ein ungarischer Wilderer am 21. Jänner 2001 einen elektrischen Schlag von 12.000 Volt erlitten. Wie die Polizei im Bezirk Nyiregyhaza östlich von Budapest am Montag mitteilte, hatte der Mann zusammen mit zwei anderen Wilddieben auf der Suche nach Beute einen auf einer Hochspannungsleitung sitzenden Fasan erspäht. Als er auf den Vogel feuerte, verfolgte die elektrische Spannung den Weg der Kugel vom Fasan zum Jäger zurück und entlud sich. Der Wilderer kam mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus. Ihn erwartet nach Polizeiangaben ein Verfahren wegen Wilddiebstahls.
Nach Angaben eines Experten wurde der Mann Opfer eines Lichtbogens: Die aus sechs Metern Entfernung im Nebel abgeschossene Kugel wandelte die feuchten Teilchen in der Luft durch Wärme in elektrische Leiter um. Der Lichtbogen entlud sich, indem der Strom die Spur der erwärmten Teilchen zum Jäger durchfuhr.
Ein 20 Jahre alter Fußgänger ist in der Nacht auf 27.1.2001 auf der Autobahn A 7 bei Neumünster in Schleswig- Holstein mehrfach überfahren und getötet worden. Der Mann war nach Angaben der Polizei auf der Überholspur unterwegs (er hielt sich offenbar für ein ganz rasantes Kerlchen), wo ihn ein Auto erfasste. Anschließend überrollten noch mindestens drei andere Wagen den Leichnam.
[ Danke Moni!
]
Leider Kein Mehr! ]
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