Darwin Awards
Darwin Awards 2000

Schick's einem Freund! Wir erweisen der Hypothese von Charles Darwin Ehre, indem wir jährlich Darwin Awards an jene (Reste von) Individuen verleihen, die alles dabei gegeben haben, unseren Genpool zu verbessern. Wir applaudieren jenen, die das ultimative Opfer erbracht haben und sich selbst in aussergewöhnlichster und dümmster Art und Weise aus unserer Spezies verabschiedeten. Next
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Eine Lawine reicht nicht aus...
Kandidat der Darwin Awards 2000
von Darwin als wahr bestätigt

(8. April 2000, Alaska) Normalerweise wäre ein Mann, der von einer Lawine erschlagen wird, einzuordnen unter "unglückliche Unfälle" - aber er wäre keine Darwin Award Nominierung wert. Aber die Umstände, die zum Tod von Walter (43) führten, sind ungewöhnlich genug, um eine Ausnahme zu machen. Er wurde nicht von einer Naturgewalt erschlagen, sondern von seiner eigenen unglaublichen Blödheit.

Walter war in der Gegend des Summit-Sees im Norden von Paxson für das jährliche "Arctic Man Ski & Sno Go Classic", das Skier und Schneemobile kombiniert. Bei diesem Ereignis hat Walter mit seinem Schneemobil unter anderem sogenannte "Highmarks" an einem Berg gemacht. Bei diesem Stunt fährt man mit seinem Schneemobil an einem Hang eines Berges so hoch, bis die Maschine kurz davor ist, nach hinten wegzukippen - in diesem Moment dreht man um und fährt wieder nach unten. Die U-förmige Spur am Hang markiert die beste Highmark, bis jemand kommt, und eine bessere, noch höhere fährt. Manche Fahrer wagen es, bis über die Baumspitzen zu fahren, so dass jeder im Stande sein dürfte, ihren Testosteronstand zu erkennen.

Solche schweren und lauten Maschinen in einer Lawinengefährdeten Gegend zu benutzen ist kein Sport für Weicheier. Das warme Frühlingswetter hatte den Schnee schon sehr instabil gemacht und bereits mehrere Lawinen ausgelöst - die Veranstalter drängten die Fahrer der Schneemobile, sich von den steilen Hängen fernzuhalten. Walter höchstpersönlich wurde an diesem Tag sogar schon bis zur Hüfte von einer Lawine vergraben und von den Rettungskräften gebeten, die Berge nicht mehr zu betreten oder doch zumindest einen Sender bei sich zu tragen, der seine Position - sollte er von einer Lawine begraben werden - den Rettungskräften übermittelte.

Aber ihre Warnungen und Walters eigene Erfahrungen mit Schneemobilen waren nicht genug, um ihn zu retten. Die Lawine, die sein Leben beendete war durch eine unstabile Schneeschicht hervorgerufen worden, die ihrerseits auf einer von den warmen Temperaturen ebenfalls aufgeweichten Schneeschicht lag. Der Lawinenexperte Jill Fredston markierte nach dem Lawinenabgang gute Suchpositionen und die Beiden Rettungshunde Chili und Bean fanden der erfrorenen Toten unter einer 4 Fuß tiefen Schneeschicht.

Sergeant Paul Burke dazu: "Man sollte denken, dass die Leute doch ein wenig klüger wären." Die meisten Leute sind es, aber bestimmt kein Darwin Award Anwärter wie Walter.

Stewdog meint dazu: "Die Geschichte ist wahr. Der Mann hieß Walter und ich war dabei. Das Ereignis was das "Arctic Man Ski and Sno-Go Classic", dass in den Hoo-Doo Bergen, etwa 160 Meilen südlich von Fairbanks, stattfand. Am selben Wochenende fuhr ein anderer Typ sein Schneemobil mit Höchstgeschwindigkeit in einen Kipplaster. Er war betrunken und ist jetzt genauso tot wie Walter. Dieses Ereignis, das Hochgeschwindigkeitsskifahrten mit Hochgeschwindigkeitsschneemobilen kombiniert, findet jetzt seit 15 Jahren statt, aber die einzigen Toten waren bisher diese Idioten, die nur zum Trinken da hoch fahren - und diese, die es für nötig halten, in Gletscherspalten zu fallen. Walter war wirklich nicht der Intelligenteste, und er verdient wirklich einen Darwin Award."

DarwinAwards.com © 1997 - 2000
Übersetzt von: Jannis Stoppe
Referenz: Anchorage Daily News

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