Darwin Awards
Darwin Awards 2000

Schick's einem Freund! Wir erweisen der Hypothese von Charles Darwin Ehre, indem wir jährlich Darwin Awards an jene (Reste von) Individuen verleihen, die alles dabei gegeben haben, unseren Genpool zu verbessern. Wir applaudieren jenen, die das ultimative Opfer erbracht haben und sich selbst in aussergewöhnlichster und dümmster Art und Weise aus unserer Spezies verabschiedeten. Next
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Tödliches Eistauchen
Kandidat der Darwin Awards 2000
von Darwin als wahr bestätigt

(1. Januar 2000, Kanada) Ob ihr's glaubt oder nicht... es gibt Leute, die jedes Jahr zu Sylvester ein erfrischendes Bad im Meer nehmen. Es wird von ihnen das Polarbärenschwimmen genannt und wirkt wohl auf die Meisten von uns lediglich wie ein verrücktes Ritual. Jeder der den Fil Titanic gesehen oder ein Buch über Eskimos gelesen hat, weiß, dass Eiswasser unter anderem zum Tod führen kann. Aber unser Held Adrian, der gerade an seiner Doktorarbeit in Forstwirtschaft arbeitete, ließ sich von solch unwichtigen Angelegenheiten nicht abschrecken.

Dieser 38 Jahre alte Mann spielte gerade mit seinen Freunden ein Eishockeymatch, als er vorschlug, ein Polarbärenschwimmen zwischen 2 Löchern, die ungefähr in 2 Metern Entfernung zueinander ins Eis geschnitten waren, zu machen. Er tauchte morgens um 1:30 Uhr ab - aber nicht wieder auf.

Es ist allgemein bekannt, das es nahezu unmöglich ist, ein kleines Loch im Eis zu finden, wenn man erst einmal unter der Eisdecke ist. Insbesondere, wenn man Rücksicht auf die Auswirkungen der Unterkühlungen nimmt: geringer Blutdruck, Verwirrung und Muskelschwäche.

Ein paar seiner Freunde sprangen in das Wasser, konnten ihn dort aber nicht finden. Sie richteten die Scheinwerfer ihrer Autos auf das Loch, um Adrian den Weg zu leuchten - aber es half nichts. "Das Wasser war nur Hüfttief", sagte sein Bruder. "Er muss völlig die Orientierung verloren haben."

Adrians Leiche wurde am Samstag danach von der örtlichen Feuerwehr gefunden, nicht weit entfernt von dem Loch, das sein Untergang wurde.

Sascha Leib meinte am 13.3.2000 dazu: "In Eislöchern zu schwimmen ist hier in Finnland sehr verbreitet, und Unfälle passieren normalerweise, ohne dass jemand nach dem Spaß und den positiven Einflüssen auf die Gesundheit fragt. Es macht einfach Spaß! Und es ist ein guter Weg, den Blutkreislauf anzuregen und das Herz zu stärken. Wie auch immer - ich rate dringendst davon ab, in so einem Loch zu tauchen, denn man findet nur noch schwer wieder heraus. Und es ist auch sehr zu empfehlen, seinen Kopf nicht unter Wasser zu halten. Der Schädel hat die temperaturempfindlichste Haut des ganzen Körpers - es tut also höllisch weh!"

DarwinAwards.com © 1997 - 2000
Übersetzt von: Jannis Stoppe
Referenz: Toronto Sun, Ottawa Citizen, Montreal Gazette

Toll? 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 Ätzend?
Liebe! Hass!

von Frank Recktenwald:
Glaubt es oder nicht, aber es gibt wirklich Leute, die springen am Neujahrstag in die eikalte See, um ein erfrischendes Bad zu nehmen. Sie nennen es "Polarbär-Schwimmen", und für die meisten von uns ist es nichts weiter als ein verrücktes Ritual. Jeder, der den Film TITANIC gesehen oder schoon einmal ein Buch über Eskimos gelesen hat, weiß, daß Eiswasser sehr schnell zu Unterkühlung und damit zum Tode führt. Aber unser Held Adrian, Doktorant für Forstwirtschaft, war einer, der sich nicht mit solch unbedeutenden Dingen aufhielt.

Der 38-Jährige spielte grade mit Freunden Hockey auf dem zugefrorenen Kingsmere Lake, als er auf die Idee kam, ein "Polarbaär-Schwimmen" zwischen zwei 2 Meter auseinanderliegenden Eislöchern zu veranstalten. Er tauchte um 13:30 unter und nicht mehr auf.

Es ist allgemein bekannt, daß es nahezu unmöglich ist, ein kleines Loch im Eis wiederzufinden, in das man eingetaucht ist. Besonders wenn man an den Auswirkungen der Unterkühlung zu leiden hat: Niedriger Blutdruck, Verwirrung und Schäche.

Seine verzweifelten Freunde sprangen ins Wasser, aber sie konnten ihn nicht finden. Sie benutzten die Scheinwerfer ihrer Wagen, um Adrian den Weg zurueck zu dem Eisloch zu zeigen, aber es half nicht. "Das Wasser war nur Hüft-tief," sagte der Bruder des Mannes. "Er muß die Orientierung verloren haben."

Adrians geforener Körper wurde am Samstag von der Feuerwehr gefunden, nicht weit entfernt von dem Eisloch, das ihm zum Verhängnis wurde.

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