|
|
(Illinois) Diese Geschichte hat einen hübschen ironischen Beigeschmack.
Jim hatte eine ältliche Mutter, deren Führerschein abzulaufen drohte.
Sie wollte den Schein nicht verlieren, obwohl ihre Reaktionszeit so
langsam war, daß Jim wußte, daß sie besser nicht mehr fahren sollte.
Er entschied sich dazu, nicht mit seiner Mutter zu streiten und sie statt dessen zu einem Verkehrsübungsplatz in Illinois mitzunehmen. Dort würde sie unzweifelhaft durch den Strassentest fallen, und das wär's dann. Am Tag des Testes nahm er sie mit und fuhr sie zum Übungsplatz. Es war ein warmer und sonniger Tag. Als die Reihe an ihnen war, brachte er seine Mutter zum Wagen und half ihr beim Einsteigen. Der Fahrtester begann, auf der Beifahrerseite einzusteigen. An diesem Punkt beging Jim einen großen Fehler. Er ging direkt hinter den Wagen und stand etwa drei Meter entfernt von einer Ziegelsteinmauer. Hinter einem Fahrzeug zu stehen sollte man auch dann vermeiden, wenn ein bekanntermaßen GUTER Fahrer am Steuer sitzt. Seine Mutter ließ den Motor an, trat aufs Gas und legte zufällig einen Gang ein. Den Rückwärtsgang. Der Prüfer erlitt einen gebrochenen Arm. Der arme Jim hatte nicht so viel Glück. Er erlag einige Tage später seinen bei dem Unfall erlittenen inneren Verletzungen. Der Darwin-Award wird nicht nur an Jim verliehen, sondern auch an seine Mutter, die es vermied, ihre eigenen Gene weiterzugeben, indem sie ihren Sohn tötete. Vielleicht weiß Muttern es ja doch am besten. "Das passierte Jim, dem Mann der Cousine meiner Ehefrau. Wir nahmen am Begräbnis teil, doch Jims Mutter war nicht anwesend. Bis zum heutigen Tag fühlt sie sich für den Unfall nicht verantwortlich und beharrt darauf, das es Jims eigene Schuld war." |
DarwinAwards.com © 1997
- 2000
Eingesandt von:
Steve Wall
Referenz: Chicago Tribune, Daily
Herald
Übersetzt von:
Jonas Freiberg
| vorheriger |