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(16. April 1999, Washington D.C.) Wir können Fortuna danken, daß es zwei inkompetente Sanitäter weniger gibt. Marks vierzehn Jahre alter Sohn fand seinen Vater und Carol in ihrem Vorstadt-Heim; das Pärchen trug Atemmasken, die an einer leeren Lachgasflasche hingen. Distickstoffoxid, bekannt als "Lachgas", verursacht ein kurzes High und wird in Zahnarztpraxen und Ambulanzen gerne verwendet, damit sich Patienten entspannen können. Wie jedes andere reine Gas muß es mit Luft oder Sauerstoff gemischt werden, um den Patienten nicht zu ersticken. Unnötig zu betonen, daß Carol und Mark dem Lachgas keine Luft beimischten. Zu einem würdigen Darwin Award-Kandidaten wird diese Geschichte dadurch, daß beide Opfer ausreichend medizinisches Wissen hatten, um diese Gefahr kennen zu müssen: Mark war seit zehn Jahren als Sanitäter bei der Feuerwehr des District Columbia, und Carol lernte gerade für den Posten einer Notärztin bei einer Vorstadt-Feuerwehr. Noch amüsanter ist, was der PR-Sprecher der Feuerwehr von Washington, D.C., sagte -- Mark sei "einer der bestausgebildeten und besttrainierten Mitarbeiter, die wir hatten" gewesen. Das wird viele tausend Anwohner beruhigen! |
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