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Es sah so aus als ob ein ehemaliger Air Force Sergant sich irgendwie ein JATO beschafft hatte. Ein JATO (Jet Assisted Take Off Unit) ist also eine Art Rakete zur Starthilfe von großen Militärflugzeugen für kurze Startbahnen. Er fuhr mit seinen Chevy Impala hinaus in die Wüste und fand eine lange, gerade Straße. Dann lud er das JATO in sein Auto, gab Gas und zündete die Rakete etwa 6 km von der später en Unfallstelle entfernt. Diese Distanz konnte aufgrund der klaren Verbrennungsspuren im Asphalt ermittelt werden. Das Raketengefährt erreichte rasch eine Geschwindigkeit von 370 bis 450 km/h und fuhr, oder eher 'flog', noch ca. 20 Sekunden weiter. Der Fahrer wurde G-Kräften ausgesetzt, mit denen normalerweise nur Jet-Piloten mit eingeschaltetem Afterburner im Dogfight zu kämpfen haben.
Das Geschoss verblieb noch zirka 4 Kilometer (15-20 Sekunden) auf einer geraden Strecke bevor der Fahrer die Bremsen betätigte, die sofort schmolzen. Die Pneus explodierten und hinterliessen eine dicke Gummispur auf dem Asphalt. Danach hebte das Gefährt ab und donnerte noch etwa 2 Kilometer weit geradeaus durch die Gegend, bis es in einer Höhe von 40 Metern den besagten Hügel rammte und einen etwa einen Meter tiefen Krater in die Felswand schlug. Die Überreste des Fahrers waren spärlich. Es wurden kleine Stücke von Knochen, Zähnen und Haaren gefunden und von den Überresten des Lenkrads konnte man noch Fingernägel und Knochenreste kratzen. Ironischerweise befand sich auf dem Gefährt ein immer noch lesbarer Aufkleber mit der Aufschrift: "Wie finden Sie meinen Fahrstil? Wählen Sie 1-800-EAT-CRAP." |
DarwinAwards.com © 1997 -
2000 Schauen Sie beim Arizona
Public Safety Department vorbei, wenn Sie Ihre Zweifel an dieser
Geschichte bestätigt sehen möchten.
Besuchen CultDeadCow,
wenn Sie einen weiteren amüsanten Text über die JATO-Legende
lesen wollen.
Lesen Sie die wahre
Geschichte, die die JATO-Legende inspirierte (alle Texte in Englisch).
Dies ist eine urbane Legende! Orphiucus erklärt:
"Die JATO Geschichte erinnert mich an einen Vorfall, der mir von einem
Freund erzählt wurde. Vielleicht hat die JATO-Geschichte auch hier
ihren Ursprung. Mitte der Fünfzigerjahre befestigten zwei Männer
in Guam nicht nur ein, sondern gleich zwei JATO-Systeme an einem Militärjeep.
Guam verfügt über eine fast 5 Kilometer lange Landebahn und
sie dachten sich wohl, das wäre eine gute Idee. Sie zündeten
die Antriebe und rasten mehrere hundert Meter die Landebahn entlang,
bis der Jeep bei einer Geschwindigkeit von knapp 500 km/h begann sich
in seine Einzelteile zu zerlegen. Die Körper der Männer wurden
zerfetzt und die Antriebe lösten sich von Wrack des total zerstörten
Jeeps. Die Raketensysteme flogen noch bis zum kompletten Burn-Out auf
dem Gelände umher. Es gibt Filmaufnahmen dieses Vorfalls die wahrscheinlich
zur Zeit in irgendeinem Militärarchiv oder einer Schuhschachtel
auf einem Dachboden brachliegen. Ich würde mich zur Bestätigung
am besten gleich mit Guam in Verbindung setzen. Der Mann, der mir die
Geschichte erzählt hat, war zu jener Zeit Pilot bei der Navy."
Eingesandt von:
Paul Kamrath
Übersetzt von:
Thorsten Stroht
Editiert durch:
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Keith Cody berichtet,
als wäre er mit den Untersuchungen betraut worden: "Steve
Lubars rief die Arizona Highway Patrol im Juli 1996 an, um die Umstände
dieser Geschichte in Erfahrung zu bringen. Gemäss den Ausführungen
von Charles DeCarolis vom Arizona Department of Public Safety erscheint
der Vorfall in keinem ihrer Unfall- und Deliktprotokolle. DeCarolis
betonte, dass nichts derartiges in den Akten zu finden sei.
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