Darwin Awards
Die frühen Darwin Awards

Schick's einem Freund! Wir erweisen der Hypothese von Charles Darwin Ehre, indem wir jährlich Darwin Awards an jene (Reste von) Individuen verleihen, die alles dabei gegeben haben, unseren Genpool zu verbessern. Wir applaudieren jenen, die das ultimative Opfer erbracht haben und sich selbst in aussergewöhnlichster und dümmster Art und Weise aus unserer Spezies verabschiedeten. Next
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Penis fällt Priapismus zum Opfer
Kandidat der Darwin Awards 1988

Mediziner warnen vor einer neuen und gefährlichen Art des Kokain-Mißbrauchs: Injektion der Droge in die Harnröhre. Ärzte des New York Hospital-Cornell Medical Center berichteten über den Fall eines 34 Jahre alten Mannes, der an schweren Blutungen unter der Haut litt, nachdem er Kokain in seine Harnröhre gespritzt hatte. Das führte zu Komplikationen, die seinen Penis, neun Finger, und Teile seiner Beine zerstörten. "Sie füllen eine Pipette oder eine Spritze mit Kokainlösung und injizieren diese in den Penis", sagte Dr. Samuel Perry, Professor für klinische Psychiatrie.

Der Mann hatte sich, um seine sexuelle Leistung zu verbessern, vor dem Geschlechtsverkehr Kokain injiziert. Die stationäre Aufnahme in das Spital erfolgte, als die Erektion seines Penis nach drei Tagen noch immer anhielt, was zu einer schmerzhaften Unfähigkeit zu urinieren führte. Der medizinische Fachausdruck für eine andauernde Erektion ist Priapismus. Am dritten Tag seines Spitalaufenthalts klang die Erektion plötzlich ab. Während der nächsten zwölf Stunden sickerte Blut in die Gewebe seiner Füße, Hände, Genitalien, Rücken und Brust. Die Gerinnnung des Bluts brachte in weiten Teilen seines Körpers Gewebe zum Absterben, und er wurde auf die Station für Verbrennungsopfer des New Tork Hospital-Cornell Medical Center überstellt.

Die Ärzte dort waren gezwungen, die Beine des Mannes oberhalb der Knie sowie neun seiner Finger zu amputieren, um die Ausbreitung der Gangräne zu verhindern. Der Penis des Patienten fiel von selbst ab. Der Mann befindet sich zur Zeit in einer Reha-Klinik.

Männer, die sich Kokain in den Penis spritzen, erzählen, daß sie davon ein sexuelles High bekämen. Experten für die Behandlung des Drogenmißbrauchs haben auch früher schon von der externen Anwendung Kokains als Mittel zur sexuellen Anregung berichtet; dabei wird Kokain in Pulverform auf die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane gerieben, um verfrühte Ejakulation zu verhindern oder die Empfindungen beim Sex zu verstärken.

Die Ärzte schlossen ihren Bericht mit den Worten, "Wir berichten über diesen Fall, um Klinikärzte auf diese neue Variante des Kokainmißbrauchs aufmerksam zu machen, und um deren seltene und bisher nicht beschriebene Komplikationen zu dokumentieren."

DarwinAwards.com © 1997 - 2000
Übersetzt von: Felix Kasza
Referenz: "Intraurethral Cocaine Administration" JC Mahler, S Perry, B Sutton, JAMA 1988 Jun 3;259(21):3126

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