Darwin Awards
Die frühen Darwin Awards

Schick's einem Freund! Wir erweisen der Hypothese von Charles Darwin Ehre, indem wir jährlich Darwin Awards an jene (Reste von) Individuen verleihen, die alles dabei gegeben haben, unseren Genpool zu verbessern. Wir applaudieren jenen, die das ultimative Opfer erbracht haben und sich selbst in aussergewöhnlichster und dümmster Art und Weise aus unserer Spezies verabschiedeten. Next
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Das letzte Abendmahl
Gewinner der Darwin Awards 1993
von Darwin nicht bestätigt

(25. März 1993) Schlechte Ernährung und ein ungelüfteter Raum wurden für das Ableben eines Mannes verantwortlich gemacht, der durch seine eigenen Gase im Schlafe getötet wurde. Es waren keine äußerlichen Ursachen zu erkennen, und eine Autopsie ergab, daß sich eine große Menge Methangas in seinem Verdauungstrakt befand. Seine Ernährung bestand hauptsächlich aus zwei Bestandteilen - Bohnen und Kohl. Dies war genau die richtige Kombination von Nahrungsmitteln, um sich selbst umzubringen. Es scheint, als sei der Mann durch das Einatmen einer Giftgaswolke, die über seinem Bett schwebte, getötet worden. Dies wäre wahrscheinlich nicht so fatal gewesen, wenn er das Fenster geöffnet oder er sich draußen aufgehalten hätte. Aber der Mann schloß sich in seinem nahezu hermetisch abgeriegelten Zimmer zur Nachtruhe ein. Dazu kam, daß er ein äußerst korpulenter Mann, mit einer großen Kapazität zur Produktion seines eigenen Giftgases, war. Dreien der Sanitäter wurde übel und einer wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

(Ian A. York und Kenneth T. Lim bezweifeln diese Story, sie schrieben: Diese Geschichte ist unmöglich. Gemäß den Untersuchungen von York bezüglich des Volumens und der Quantität von Flatulenz und der Tatsache, daß sich Methanmoleküle in der Anwesenheit von Sauerstoff rasch auflösen, ist dies zu bezweifeln. Ich kenne zwar die exakten Relationen nicht, aber wenn der gesamte Luftinhalt eines normalen Schlafzimmers mit 0,21 multipliziert wird (Sauerstoffgehalt der Luft), erreicht man einen weit höheren Wert als der, der für die Zersetzung von 8 Litern puren Methans notwendig wäre. Außerdem besteht der gewöhnliche Furz auch nicht aus 100% Methan.

In einer Randbemerkung stellte Carl Sagan fest, daß Ausserirdische die Präsenz einer Kohlenstoff-basierten Lebensform auf der Erde durch Spektralanalyse feststellen könnten. Würde Methan festgestellt, wäre das ein Zeichen für die kontinuierliche Bioproduktion dieses Moleküls, da es sich im Kontakt mit Sauerstoff so rasch zersetzt. Ausserdem merkte Sagan an, daß die grösste Quelle für Methan in unserer Atmosphäre Rinder-Flatulenz ist. Hohe Furzgas-Konzentrationen sind vor allem über US Staaten mit einem grossen Anteil an Rinderzucht und Argentinien anzutreffen. Ein einziger, herzhafter Rinderfurz übersteigt die tägliche Gasproduktion eines Menschen bei weitem.

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Übersetzt von: Thorsten Lünemann

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